Reformierte Kirche von Avas

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Über der Innenstadt von Miskolc, am Hang des Avas-Berges stand schon im 14. Jahrhundert  den Sankt Stephan Namen tragende Gemeindekirche, die 1411 erweitert wurde. Aus diesem Gebäude sind nur Teile geblieben - so der Stumpf des Westturms -, denn um 1480 wurde die Kirche grundsätzlich umbaut.

Das neue Gebäude ist eine mit drei Schiffen und Netzgewölbe geschaffene Saalkirche, mit schiffsbreitem umgehbares an fünf Seiten geschlossene Dodekagon Sanktuarium, Fenster mit vielfältigen Maßwerken, an der nördlichen Seite mit Kapellen und mehrere opulente gotische Teile.

Äußerlich bringt die Kirche diesen Stand ohne die Kapellen, innerlich wurde sie erheblich geändert. Nach einem türkischen Überfall im Jahre 1544 wurde sie ausgebrannt, das Gewölbe ist eingestürzt. In den Jahren 1560 wurde sie schon nach reformiertem Ritus neu gebaut. Die vorigen, achteckigen Pfeiler wurden verstärkt, in viereckige umwandelt, zwischen denen über den halbkreisförmigen Säulengang kam eine Holzdecke. Damals wurde auch das heutige Dach errichtet.

Seit dieser Zeit wurde nur gering an dem Gebäude geändert: die Leichenhalle an der Südseite um 1760, die nördliche neo-gotische Vorhalle um 1816, nachdem die nördlichen Kapellen und  Sakristeien abgebaut wurden. Der Plan mit dem neo-gotischen Umbau samt Westturm wurde nicht realisiert.

In die Kirche kann man auch über das Westtor, zwischen zwei Kapellen der ehemalige Turmeingang.  Die auf den fünf paar Säulen ruhende Holzdecke wurde 1778 hergestellt.  Aus dem Ende des XV. Jahrhunderts stammenden Gewölbe blieb nur der Abdruck, der Gewölben-beginn. Erhalten blieben die 11 spitzbogigen  und zwei kleinere runde Maßwerkfenster.

In der nordwestlichen Kapelle, am Stamm der ehemaligen Turmmauer eine kleine Ausstellung zeigt die Geschichte der Kirche. Mehrere bemalte Einrichtungsstücke  aus dem XVIII. Jahrhundert sind da auch sichtbar. In der Nordwand mehrere, sehr niveauvolle gotische Teile vom Ende des XV. Jahrhundert sind zu bewundern: aus dem Vorraum sich öffnende Toranlage mit reich geschmückten Astragalumrahmung und aus der Zeit stammende eisenbeschlagene Türflügeln, ein Ziborium, sowie ein Türrahmen mit Birnenstab von der ehemaligen kleineren Sakristei.

In der Wand des Sanktuariums ist das Grabmal der Frau und Sohn von István Miskolczi, Vogt von Diósgyőr,  aus dem Jahr 1589. An der Achse des Sanktuariums befindet sich auch eins der wertvollsten Stück der Kirche, aus dem Ende des XV. Jahrhunderts, mit Renaissanceintarsie geschmückte königliches Kanonikat, das vermutlich aus der Burgkapelle von Diósgyőr stammt.

Interessant ist auch die aus dem 17. - 18. Jahrhundert stammende Turmgipfel- und Wetterhahnsammlung an der Südmauer, wie auch der "schwarze Stuhl" aus dem Jahr 1735. Aus dieser Zeit stammt auch die mit Pelikan geschmückte Kanzelkrone. Die auf der neo-gotischen westlichen Galerie befindliche Angster-Orgel wurde im 1895 gebaut. Gedenktafeln erinnern an die großen Reformatoren, Dévai Biró Mátyás und Palóczy László. Der älteste Friedhof der Stadt, der Denkmalfriedhof von Avas umarmt das Gebäude.

Elérhetőség: 

Reformierte Kirche von Avas

Telephone: 
(+36) 46/358-677
E-Mail: 
avas14@enternet.hu
Standort: 
Miskolc, Avas-hegy
Miskolc
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