Die Minoriten Kirche

Die Minoriten Kirche

Aus der meisterhaft zugeschnittene Minoriten Barockbaudenkmalgruppe wurde von Meister Carlone zuerst die Kirche (1729 -1734) aufgebaut. Da wurde Didák Kelemen, der Gründer des Minoriten Ordens beigesetzt.

Die Minoriten Kirche wurde an einem ausgezeichneten Platz des historischen Stadtkernes Miskolc, auf die Grundmauern der zugrunde gegangenen gotischen Kirche  der Kirchengemeinde zwischen 1735 und 1743 gebaut. Die heutige Form und Einrichtung erhielt sie in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Kirche und dazu gehörige Ordenshaus wurde vom Meister Giovanni Battista Carlone aus Eger geplant.

Der Eingang der mit seiner zweitürmigen Fassade imposanten Kirche ist über eine dreiarmige Vortreppe erreichbar. Über dem Eingang mit Tympanon ist ein symbolischer Relief, in den fünf Wandnischen des Mittelrisalits wirken kräftige bewegende Barockskulpturen: in den Wandnischen im Erdgeschoss sind Sankt Clara und Sankt Elisabeth, in den Wandnischen des Obergeschosses Sankt Franziskus und Sankt Antonius zu sehen. In dem Mittelteil der hohen Attika ist die Wandnische mit der Immaculata-Skulptur, umrahmt von Voluten mit Engelfiguren, an den Enden der Attika je eine Ornamentvase.
Die mit lautenhaften und halbkreisförmigen Fenstern durchbrochenen Türme werden durch stark gegliederte Uhrgesimse abgeschlossen, über denen sich das Laternendach mit Polstergurt erhebt.

Die mit langschiffigem Grundriss geordnete Kirche hat keine Vorhalle. Die Orgelgalerie steht auf zwei toskanischen Säulen. Die Brüstung der Galerie ist durch Pilaster dreigeteilt. Das Schiff ist mit vier böhmischen Gewölben bedeckt, die doppelte Gurten abgrenzen. Die Gurten enden auf toskanischen Doppelpilastern, beidseitig des Schiffes reihen sich Kapellen; an der Ostseite sind es vier, an der Westseite drei. Der Platz einer Kapelle an der Westseite ist durch den Durchgang zum Ordenshaus besetzt.

Die außerordentliche graziöse Einrichtung wurde in mehreren Perioden gefertigt. Am Platz des zerlegenen - einstmalig aus einer hochländigen Werkstatt stammende Hauptaltar wurde ein neuer Hauptaltar von Ignác Szepessi Domherr von Eger bestellt im 1818-1819. Da ist zu besichtigen das Werk von Lajos Sajósy, Maler von Eger aus 1867: Mariä Himmelfahrt, umrahmt von zwei Säulen mit korinthischen Kapitellen. Die Bildhauerei stammt von Ignác Eintzenrhoffer, Meister von Eger.

Auf der rechten Seite in der ersten Nebenkapelle ein klassizistischer Dreifaltigkeitsaltar, gegenüber Heiligkreuzaltar, in den nächsten Barock Sankt Franciscus- und Sankt Antonius-Altar, im dritten Kapellenpaar ebenfalls Barock Sankt Josef- und Sankt Elisabeth-Altar.
Die Kanzel der Kirche hängt an einem Säulenpaar des Schiffes. Am Korb das Relief des Sämannes und des guten Hirtens, sowie die farbige Sitzgestalt der vier Evangelisten. Das Schalldach mit Baldachin ist durch zwei Engel getragen. Die meisterhaft geschnitzten Bänke wurden von József Stöcherle (1722-1775), Minoriten-tischler aus Eperjes hergestellt.
In der Sakristei ist der Paramentschrank, aus der Werkstatt von Zakariás Temporovics Ordenstischler.

Die reichlich mit Plastiken verzierte Orgel stammt aus 1744 von Löcse.
In der Krippte unter der Sakristei ruht der Gründer des Ordenshauses, der selige P. Kelemen Didák Minoriten Mönch.

Elérhetőség: 

Die Minoriten Kirche

Telephone: 
(+36) 46/505-636
Standort: 
Hősök tere 5.
Miskolc 3525
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